Es gibt hunderte von Musikrichtungen. Es gibt weder schlechte Musik, noch gute. Es gibt nur Musik, die einen berührt oder eben auch nicht. Was dem einen gefällt, lässt den anderen enorm agressiv werden (das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich Musik im Kaufhaus oder auch Großraumbüro für absolut gar nicht sinnvoll halte).
Bei mir sind es (u.a. auch) die Schlager, die mir gefallen. Man kann nun Rückschlüsse auf meine schwere Kindheit ziehen, warum das so ist
(meine Mutter hat mich jahrelang mit Roland Kaiser und Roger Whitacker beschallt und dabei immer laut grölend schief mitgesungen), aber es hat mich wohl arg geprägt und wird sich nicht mehr ändern.
So gern ich mich von dieser Art Musik nun auch volldudeln lasse (Radiosender gibt es ja genug), so enttäuscht war ich gestern abend, als ich mir eben im Fernsehen im RBB die "Schlager des Jahres" reingezogen angesehen habe. Hilfe, war das gräßlich. Musik und die dazugehörigen Stars und Sternchen zu sehen ist definitiv anders, als diese lediglich zu hören.
Einziger Lichtblick in dieser Sendung war die fast zu 100% in mein Beuteschema passende attraktive Augenweide Helene Fischer. Das konnte mich dann auch dafür entschädigen, dass der für mich beste Song des Jahres 2007 einfach gefehlt hat. Achja, und Ötzi war ja auch da. Wenn man die Augen zugemacht hat, war es gar nicht mehr so schlimm.
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