Für die Anschaffung eines Hundes gibt es 1000 gute Gründe. Hunde sind einfach die besten.
Es gibt aber mindestens einen Grund, der auch gegen die Haltung eines Hundes spricht: Das liebe Geld.
Bei der monatlichen Prüfung meines privaten Haushaltsbuchs kam ich auf die Idee, mal genauer nachzurechnen: Mein kleiner Chico hat mich in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits über 2.000,- EUR gekostet. Eingerechnet sind hier die enormen Tierarztkosten, sein Futter, sein Spielzeug, die Hundesteuer und die Versicherung. Nicht eingerechnet sind die kleineren Ausgaben für Leckereien, die zwischen unseren normalen Lebensmitteln auf den Kassenbons stehen.
Im Schnitt verbrauchte der kleine Chico in diesem Jahr bisher ca. 250,- EUR pro Monat, davon entfallen ca. 170,- allein auf die Tierarztkosten.
Okay, in diesem Jahr hatten wir viel Pech: Es wurde Borreliose festgestellt und behandelt und ein Furunkel am Fuß zwischen den Zehen wurde operativ entfernt. Das ist ja nicht in jedem Jahr so.
Andererseits ist der Kleine mit seinen vier Jahren noch sehr jung und im allgemeinen wird es im Alter mit den Arztbesuchen nicht weniger. Ist ja bei uns nicht anders.
Wer das also nicht aufbringen mag (oder kann), sollte sich von dem Gedanken, einen Hund zu halten, vielleicht besser verabschieden. Zum Wohle des Hundes.
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