Es würde mich vermutlich kaum interessieren, hätt' ich nicht selbst einen Hund, der annähernd so aussieht, als wäre es ein Listenhund, im Springer-Presse-deutsch gern auch "Kampfhund" genannt.
Die Berliner Gesundheits-Senatsverwaltung teilte wohl mit, dass seit Einführung des schwachsinnigsten Gesetzes, das ich kenne, die Anzahl der Attacken auf Menschen um ca. 50% zurückgegangen sei.
"Die neuen Regelungen haben dazu beigetragen, dass Berlin sicherer geworden ist", sagt wohl Amtssprecherin Regina Kneiding. Oh man, was könnt ich kotzen.
Allein die Tatsache, dass jedes Bundesland hierzu seine eigene Definition von "Kampfhund" hat (der Rottweiler z.B. steht in Brandenburg auf der Liste, in Berlin nicht), lässt mich an dieser Regelung täglich aufs Neue zweifeln.
Auch die Tatsache, dass mein letzter Hund (ein wunderschöner, mittlerweile ergrauter American Staffordshire Terrier) hier in Berlin auf der Liste stünde, auf Föhr aber als Therapiehund für alte Menschen eingesetzt wird, verschärft diesen Blödsinn.
Während mein Hund hier in Berlin ohne Maulkorb laufen darf, dürfte ich mit ihm durch andere Bundesländer nicht mal durchfahren.
Und wenn ich dann weiterlesen muss, dass von den insgesamt 859 "Attacken" gerade mal 43 (also ca 5%) von den Kampfhunden und der weitestgehende Rest von unserem Deutschen Schäferhund ausging, dann muss ich (wieder mal) an den von uns gewählten Politikern arg zweifeln. Scheiß Populismus.
Total knorke. Oder: Trau keiner Statisti, die Du ....
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