Da schlendert man in aller Gemütlichkeit mit dem schönsten Hund der Welt durch die Gassen und entdeckt, dass der neue Inder noch am selben Abend endlich eröffnet. Hurrah, gleich mal testen.
Also rein in den Laden, einen der wenigen nicht reservierten Tische ergattern und die Speisenkarte studieren. Wunderbar, klingt alles, wie bei einem typischen Inder: Nichts aussergewöhnliches, aber eben doch nicht, wie zu Hause.
Die Vorspeise, die man uns dann nach langen 40 Minuten endlich gebracht hatte (die Getränke kamen auch erst nach 20 Minuten), schmeckte auch sehr, sehr lecker. Wirklich, diese indische Sauer-Scharf-Suppe mit Lammfleisch würde ich glatt nochmal essen.
Die Hauptspeisen konnten wir aber leider nicht mehr kosten. Denn die hatte man total vergessen. Es war zwar allen wirklich sehr unangenehm und man entschuldigte sich mehrfach, aber wir wollten keine weiteren 90 Minuten warten. Schade, wo ich mich so darauf gefreut hatte.
Nun denn, ich schiebe das mal auf den ersten Tag, die Anfangsnervosität und Hektik und werde in vier Wochen nochmal vorbeischauen. Vielleicht kennen die Kellner dann auch die eigenen Gerichte, die Tischnummern, die Preise der Gerichte, etc. Und vielleicht ist es dann auch nicht mehr so voll.