Achja, wieder mal die liebe Telekom. Die bringen es doch glatt fertig, mir EUR 28,81 auf mein Konto zu überweisen.
Einfach so. Keine Gutschrift hier, nix. Nur zwei ominöse Rechnungsnummern aus dem Jahr 2006 auf dem Kontoauszug.
Und wenn man dann anruft, an diesem ollen Sprachcomputer endlich vorbeigekommen ist, erhält man wahlweise stundenlanges Telekom-Gedudel, das Besetztzeichen oder hilflose Damen, die einem auch nicht weiterhelfen können, trotz Angabe der auf dem Kontoauszug genannten Rechnungsnummern.
Genial sind auch die Fragen der Damen nach der Rufnummer, die ich ja leider nicht beantworten kann, weil ich nun mal seit Ewigkeiten schon keinen Telekom-Anschluss mehr besitze. Ohne die können sie mir aber nicht weiterhelfen. Da helfen auch die auf dem Kontoauszug genannten Rechnungsnummern nicht.
Liebe Telekom, räumt Euern Laden doch einfach mal auf:
- Schafft diesen blöden Sprachcomputer ab oder stattet ihn mit mehr Antwortalternativen aus.
- Sorgt dafür, dass ich in der Rechnungsstelle lande, wenn ich die Nummer der Rechnungsstelle anrufe, und nicht im Vertrieb lande. Immer und immer wieder.
- Sorgt dafür, dass ich nicht das Besetztzeichen im Hörer habe, wenn mich die Damen (an wen auch immer) weiterverbinden wollen. Wer, wenn nicht Ihr, sollte diese Technik eigentlich beherschen?
- Wenn die Rufnummer offensichtlich das wichtigste Merkmal ist, dann sorgt dafür, dass diese verdammte Rufnummer auch auf meinem Kontoauszug steht.
- Alternativ stattet Eure Mitarbeiter mit Systemen aus, mit denen sie auch arbeiten können oder schult sie besser.
- Und erklärt mir nicht bei jedem Anruf immer, dass Ihr Euren Service verbessern wollt. Den Worten sollten langsam mal Taten folgen, sonst glaubt Euch keiner.
Ich nehme diese EUR 28,81 nun als Geschenk, werde aber trotzdem nicht mehr Euer Kunde. Allein dieser irrsinnige Sprachcomputer macht mich schon kirre.